Freiheit, Leichtigkeit, grenzenlos, Überblick, neuer Weg, schweben, neue Ziele
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Mein neuer Weg - MennTherapie
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Erläuterungen

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Zentrales Element der EMDR-Therapie sind die geleiteten Augenbewegungen – auch bilaterale Stimulation genannt: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit seinen Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Die Augenbewegungen des Klienten sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden. Alternativ zu den Handbewegungen kann der Therapeut Töne einsetzen oder die Handrücken der Patientin berühren. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels dessen er belastende Erfahrungen verarbeiten kann. Indikatoren: PTBS, belastende Lebenserfahrung, Trauer, Depressionen, Angst- und Panikstörungen.

Was ist Kinesiologie?

Kinesiologie ist die Wissenschaft von der Bewegung des Menschen im weitesten Sinn. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern kìnesis (Bewegung) und lògia (Lehre) zusammen. Ist der Energiefluss im Körper blockiert, machen sich körperliche Beschwerden, psychische Probleme, Lernschwierigkeiten usw. bemerkbar und unsere Lebensenergie ist geschwächt. Mit Hilfe des Muskeltests werden die Blockaden aufgespürt und die besten Korrekturmöglichkeiten gefunden. Denn über den Muskeltest können wir mit dem Körper direkt kommunizieren. Die Kinesiologie geht von der Annahme aus, dass der Körper selbst am besten weiß, was ihn stärkt bzw. schwächt. Durch gezielte Übungen bzw. wirkungsvolle Korrekturen wird die Energie wieder zum Fließen gebracht. Somit werden Blockaden gelöst und die Selbstheilkräfte aktiviert. Indikatoren: Angst, Allergien, Stress, Müdigkeit, Lernproblemen, Schmerzen

 

 

Was ist Katathymes Bilderleben?

Das katathyme oder gefühlsmäßige Bilderleben geht davon aus, dass Bilder und Vorstellungen, die während des Tages in unseren Gedanken ablaufen, unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Das ist bei Tagträumen genauso, wie bei Nachtträumen. Allerdings bleiben die Bilder des Tages meistens unbewusst. In Zusammenarbeit mit einem Therapeuten wird versucht, bewusst Tagträume hervorzurufen, die unter einem bestimmten Thema stehen. Die dabei entstehenden Bilder werden dann zusammen mit dem Therapeuten gedeutet. Oft entschlüsseln Klienten aber die Symbolik der Bilder auch ganz allein. Damit sich aber innere Einstellungen verändern können, ist das Gespräch mit dem Therapeuten notwendig. Zu Beginn einer Behandlung werden ausführliche Gespräche üben die Lebensgeschichte und die aktuellen Beschwerden des Klienten geführt. Der Klient muss genau darlegen, welche Hilfe er erwartet. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann der Therapeut auf die individuellen Bedingungen seines Klienten eingehen. Die Sitzung beginnt mit einer Eingewöhnungs- bzw. Entspannungsphase. Dann gibt der Therapeut ein Bild vor (Haus, Berg, Wiese u.a.) und der Klient füllt das Bild nach seinen eigenen Vorstellungen. Auch freies "Bildern" ohne Vorgabe ist möglich. Nach der Vorstellungsphase beschreibt der Klient genau, was er gesehen hat. In diesem Gespräch werden dann unbewusste Gefühle bewusst gemacht. Der Therapeut bietet dem Klienten Interpretationsmöglichkeiten an, die es ermöglichen, dass der Klient lernt, besser mit seiner Persönlichkeit umzugehen. Indikatoren: Behandlung von Krisen, Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, Sexualstörungen.

 

Was bedeutet ‚systemisch’ bei der systemischen Therapie?

In der systemischen Therapie ist somit nie ein isolierter Mensch das Objekt der Betrachtung, sondern immer das System, in dem er sich bewegt, d.h. sein gesamtes Lebensumfeld, seine Lebensbedingungen und sein Herkunftssystem. Die systemische Therapie legt den Fokus auf die Organisation eines solchen Systems, auf Muster, Zusammenhänge und Dynamiken zwischen den einzelnen System-Mitgliedern. Jedes System hat eigene, oft unausgesprochene Spielregeln. Das Netzwerk der Interaktion ist das entscheidende Verbindungsglied zwischen den Teilen und dem System als Ganzem, deswegen sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die individuellen Erlebens- und Verhaltensmuster innerhalb eines Systems von besonderer Bedeutung in der systemischen Therapie.

Eine Grundannahme der systemischen Therapie ist folgende: Die Störung, die Symptome oder das Problem ist die derzeit bestmögliche Lösung für das System in einer Konfliktsituation. Es mag im ersten Moment ungewöhnlich klingen, eine Störung als bestmögliche Lösung zu bezeichnen. Dies bedeutet allerdings nur, dass dem System bisher keine andere Lösungsmöglichkeit zur Verfügung stand. In diesem Sinne gibt es nicht den einen kranken Symptomträger, sondern das System, in welchem sich diese Symptomatik entwickeln konnte, rückt in den Fokus der Betrachtung. In der systemischen Therapie wird dieser bisherigen Lösung eine akzeptierende und wertschätzende Haltung gegenüber eingenommen und aufgezeigt, dass dem System bis jetzt kein anderer Weg möglich war. Das Ziel in der Therapie ist, die zur Verfügung stehenden Lösungsmöglichkeiten für das System zu erweitern, damit die Symptome nicht mehr die einzig mögliche Lösung darstellen.

In der systemischen Therapie wird angenommen, dass verschiedene Realitäten, verschiedene Wirklichkeiten existieren und es nicht die eine „wahre“ Realität gibt. Jede Konzeption der Wirklichkeit kann nur in Zusammenhang mit ihrem Betrachter gesehen und verstanden werden. In einem System kommt es im Laufe der Zeit zu einer besonderen Sichtweise der Realität, d.h. eine systemeigene Perspektive zur Realität wird individuell eingenommen und konstruiert. In der systemischen Therapie wird versucht, die verschiedenen Realitäten der Systemmitglieder zu verstehen und die Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen aufzuzeigen. Der Therapeut unterstützt die Systemmitglieder, ihre individuelle Wahrnehmung der Realität zu erkennen und zu reflektieren

 

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Andrea Menn

Beratung - Coaching - Psychotherapie (HPG)
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